Freitag, 13. november 2009

-     Bundesgerichtshof (BGH) bestätigt Rechtsprechung

-     Rechteinhaber können Entfernung von Raubkopien verlangen

-     Betreiber müssen nicht von sich aus zensieren

-     BITKOM fordert Klarstellung im Telemediengesetz


Betreiber von Internet-Foren haften in bestimmten Grenzen für illegale Einträge ihrer Nutzer. Darauf weist der Hightech-Verband BITKOM hin. "Forenbetreiber müssen illegale Kopien von Texten, Bildern und Musik auf Verlangen löschen", erklärt hierzu BITKOM-Präsidiumsmitglied Volker Smid. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat jetzt die bisherige Rechtsprechung höchstrichterlich bestätigt. Ein Forenbetreiber muss zweifelhafte Beiträge seiner Nutzer entfernen, wenn er von einer solchen Rechtsverletzung erfährt.

"Forenbetreiber brauchen nicht systematisch nach Raubkopien oder anderen unzulässigen Inhalten zu fahnden", betont Smid. "Es müssen auch keine Einträge vor der Veröffentlichung zensiert werden - das würde ohnehin dem freiheitlichen Grundgedanken des Internets widersprechen." Vielmehr müssen Betroffene auf den Anbieter der Webseite zukommen. "Der Rechteinhaber muss konkret mitteilen, welcher Beitrag ihn stört und worauf er seine Beschwerde stützt." Wenn ein Beitrag eindeutig unzulässig ist, muss der Forenbetreiber ihn sofort löschen. In komplizierten Fällen darf er sich aber die nötige Zeit nehmen, um das Anliegen zu prüfen.

Wenn Foren-Anbieter auf solche Beschwerden nicht schnellstmöglich reagieren, riskieren sie Schadenersatz-Forderungen. Darüber hinaus rät der BITKOM den Betreibern, Fotos von Nutzern nicht mit einem Logo oder Wasserzeichen des Forums zu versehen. Auch sollten Beiträge der Nutzer nicht als redaktionelle Inhalte der Betreiber präsentiert werden. Dann droht eine Mitverantwortung bei Urheberrechtsverletzungen.

Die deutsche Rechtsprechung hat aus BITKOM-Sicht zu einer Ausdehnung der Prüfungspflichten geführt, die für Webseiten-Anbieter nicht mehr hinnehmbar sind und teils europäischem Recht widersprechen. "Die Bundesregierung sollte im Telemediengesetz noch deutlicher machen, wie weit die Haftung der Web-Anbieter gehen darf", fordert Smid. Dazu gibt es bereits eine Ankündigung im Koalitionsvertrag. Laut BITKOM liegen bereits aus der letzten Legislaturperiode konkrete Gesetzentwürfe in der Schublade.

 

 


Quelle: Bitkom
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Freitag, 13. november 2009
Datenschützer kritisieren durchgeführte Fragebogenaktion scharf

Nach Bluttests bei den ARD-Sendern MDR, NDR, WDR, BR und auch beim Automobilbauer Daimler (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/091028042/), sorgt arbeitsrechtlich gesehen nun auch das Land Berlin für Schlagzeilen. Vor der Neueinstellung will man von den Bewerbern einen Fragebogen ausgefüllt haben, in dem Angaben zur physischen Verfassung in allen Details gemacht werden müssen. Intim gefragt wird nach Krankheiten, Alkoholismus, möglichem Drogenkonsum und sogar nach Verhütungs- und Abführmitteln.

Bögen rechtlich umstritten

Gerhard Kongehl von der Ulmer Akademie für Datenschutz http://www.udis.de kritisiert die Fragebögen scharf. "Eine solche Fragepraxis geht vor allem mit Blick auf das Sexualverhalten eindeutig zu weit und reiht sich damit in die jüngsten Skandale ein." Nach den jüngsten Vorfällen bekäme man den Eindruck, dass die Praktiken inzwischen Gang und Gäbe seien.

Angaben zu Abführmittel, Pille und Co

Obwohl Kongehl gegenüber pressetext darauf verweist, dass Fragebögen dieser Art "absolut nicht üblich sein dürften", wird in Berlin auch weiterhin danach gefragt, welche Arzneimittel, wie beispielsweise auch Abführmittel oder die Pille eingenommen werden. Einem Bericht der Frankfurter Rundschau nach machen Fragebögen dieser Art auch im Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales http://www.berlin.de/lageso die Runde. Zudem werden Angaben zu behandelnden Ärzten, Psychologen, Heilpraktikern und psychischen Krankheiten abverlangt.

Datenschutzbeauftragter sieht Parallelen

Der Datenschutzbeauftragte Schleswig-Holsteins, Thilo Weichert, sieht gegenüber pressetext im Berliner Fall Parallelen zu bereits abgestellten Vorfällen des Kreises Schleswig-Flensburg. "Wenn es diese Fälle gibt und man sieht, wie professionell gefragt wird, kann man nur hoffen, dass es keine weiteren Fälle gibt und Daten nicht irgendwann einmal gegen die Angestellten verwendet werden. Da bleiben viele Mutmaßungen", erläutert Weichert. Forderungen danach, das Gebaren zu unterlassen, soll der Senat dem Bericht nach zwei Jahre lang ignoriert haben.

Keine Verbesserung bei neuen Fragebögen

Unterdessen scheint sich die Lage geändert zu haben. So ließ die Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher mitteilen, dass es bereits einen neuen Fragebogen gebe und man das Problem nun behoben hätte. Der Bericht widerspricht dieser Aussage jedoch. Trotz neuer Fragebögen soll der neue Bogen weiter nach psychischen Krankheiten, Vorerkrankungen, Psychotherapeuten und Ärzten fragen. Zudem sollen sich auch weiter alte Fragebögen in Verwendung befinden.

Quelle: Pressetext
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Freitag, 13. november 2009

News Dance DayUnter dem Motto: "Tanzen macht stark", steigt am Sonntag, 15. November  im Sportzentrum Martinsried das HipHop und Streetdance - Spektakel
des Jahres:

D!´s DANCE SENSATION

Detlef D! Soost gehört unumstritten zu den besten Choreografen in Deutschland.
Was viele Menschen nicht wissen, welche ihn nur aus Popstars kennen, ist dass er ein außergewöhnlicher  Motivator für Kinder und Jugendliche ist.

Er schafft es bei jedem Workshop für Kids und Teens seine große Begeisterung an sein junges Publikum zu übertragen. Durch das Tanzen hat er sich selbst aus schwerster Kindheit nach ganz oben gebracht. Diese Botschaft gibt er bei jedem Workshop weiter, großartig!

Kinder und Jugendlichen fehlt es häufig an mangelndem Selbstbewusstsein.
Tanzen ist ein nicht zu unterschätzender Ausgleich dafür! Bewegung ! Spaß haben! Begeisterung!

Das ist für die junge Generation eine großartige Möglichkeit, selbstbewusster mit den Alltagsproblemen umzugehen!

Aus diesem Grund entwickelte Detlef D! Soost sein Konzept für seine Tanzschule in Berlin, sowie für seine Partnertanzschulen. (Sportzentrum Martinsried!)

Mit seiner "Tanzen macht stark- Workshop Tour" möchte er noch mehr Jugendliche in ganz Deutschland erreichen!

Überzeugen sie sich selbst, sie werden begeistert sein!
 
Mit dabei: POPSTARS- MACHER DETLEF D! SOOST, VIVA DANCESTAR KENNY & DENIS, und CHOREOGRAFIN CARO.

Beim HipHop - Dance -Workshop D!´s DANCE SENSATION werden 5 Stunden lang unterschiedliche  HipHop- und Streetstyle - Dance - Styles gezeigt. Jeder ab 12 Jahren kann mitmachen, gerade auch Tanzanfänger!

Übrigens auch Kinder zwischen 6 und 11 Jahren können mit D! tanzen. Für sie gibt es am gleichen Tag einen speziellen D!´s Kids Dance Day Workshop, der von D! und Rafael Antonio geleitet wird. Die tänzerische Arbeit mit Kindern ist seit Jahren D!´s TopThema. D!´s Kids Dance Day bietet das, was Kinder wollen: Spaß! Star- Choreograf Detlef D! Soost zeigt gemeinsam mit Rafael Antonio (bekannt aus NICK und CARTOON NETWORK) eine coole Hip-Hop-Choreografie zum Mittanzen.


Daten: 15.11.2009                                                                              

12:00-14:00 Uhr D!´s Kids Dance Day

14:30-19:30 Uhr D!´s Dance Sensation

14.30-15.30 Uhr Special Warm- up auch für Erwachsene


Tickets bei:
Sportzentrum Martinsried
Lochhamer Straße 33
82152 Martinsried bei München
Tel.: 089 - 857 30 41

www.sportzentrum-martinsried.de
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Donnerstag, 12. november 2009
Konsumenten kritisieren gleichen Preis für geringeren Verpackungsinhalt

Die bereits im April in Kraft getretene EU-Fertigverpackungsverordnung führt bei vielen Herstellern zu Mogeleien, die gegenüber den Verbrauchern immer dreistere Züge annehmen. Obwohl der Preis der gleiche bleibt, sinken die Packungsinhalte. Nun haben Hamburger Verbraucherschützer verdeckte Preiserhöhungen auch bei Schokoriegeln, Frischkäse und Fischfilets enttarnt. Das Brüsseler Ziel, europaweit strenge Verpackungsvorschriften für Artikel des täglichen Gebrauchs zu lockern und somit die Freiheit der Konsumenten zu stärken, scheint häufig aber verfehlt.

Keine Einzelfälle

Dass der sonst hochgepriesene Verbraucherschutz des Konsumenten bei der Verordnung auf der Strecke bleibt, zeigt sich vor allem mit Blick auf den Lebensmittelhersteller Iglo http://www.iglo.com, der den Fischanteil bei seinem "Schlemmer-Filet à la Bordelaise" von 70 auf 52 Prozent reduziert hat. Der Preis blieb hingegen derselbe. Verbraucherschützer sehen darin eine klare Preiserhöhung, die den Konsumenten erst auf den zweiten Blick auffällt. Wie das NDR-Magazin "Markt" in seiner neuen Ausgabe berichtet, ist dies kein Einzelfall.

Kleinere Packungen, gleicher Preis

"Die Verpackung eines Produkts wird verkleinert, der Preis bleibt gleich - das ist seit einigen Monaten ein Dauerbrenner in unserer Leserpost", sagt Veronika Kaiser, Chefin vom Dienst des österreichischen Testmagazins Konsument http://www.konsument.at , im Gespräch mit pressetext. Der Fachfrau nach würden die Konsumenten nicht nur über verdeckte Preiserhöhungen Bericht erstatten. Auch wenden sich viele inzwischen auch direkt an die betreffenden Unternehmen und übermitteln deren Reaktionen. "Ein Zeichen, dass die Österreicher hier kritischer und auch engagierter geworden sind. Sie ärgern sich nicht nur, sondern protestieren auch bei den Firmen", so Kaiser.

Die Hamburger Verbraucherschützer hingegen verweisend darauf, dass viele Kunden zwar über den Umstand des geringeren Verpackungsinhalts Bescheid wissen, dieser könnte aber vor allem bei Produkten wie Mars oder Milky Way nicht auf Anhieb festgestellt werden. Auch bei Corny free sind nur noch sechs statt zehn Müsliriegel in der Packung, außerdem sind die Riegel kleiner geworden. Zwar sank der Preis, aber nicht in dem Ausmaß wie er hätte im Verhältnis reduziert werden müssen. Unter dem Strich errechnete der NDR eine Preiserhöhung von rund 34 Prozent. Die Hersteller verweisen hingegen auf Kundenwünsche.

Angebliche Kundenwünsche bestimmen Inhalt

Die Lebensmittelindustrie weiß sich indes zu verteidigen. Corny-Hersteller Schwartau http://www.schwartau.de weist darauf hin, dass die Haushalte in der Bundesrepublik seit Jahren immer kleiner werden und es statistisch gesehen immer mehr Alleinstehende und Paare gabe und kleinere Einheiten besser dem Verbraucherinteresse entsprächen. Ebenso die Argumentation von Iglo. Kunden hätten sich für mehr Panade ausgesprochen, wie "repräsentative Konsumententests" ergeben hätten. Andererseits zeigen Recherchen, dass der Fisch für die Verarbeitung in Wirklichkeit teurer geworden ist.


Quelle: Pressetext
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Donnerstag, 12. november 2009
Seit drei Jahren heißt es in vielen deutschen Großstädten: Einfahrt nur mit Feinstaubplakette! In einer ersten Stufe wurden dafür die bekannten grünen, gelben und roten Plaketten ausgegeben - freie Fahrt in die Innenstadt gab es bisher überall für grün und gelb. Ab Januar 2010 startet mancherorts die nächste Stufe Umweltzone. Am schärfsten wirkt sich das in Berlin und Hannover aus. Dort dürfen dann nur noch Autos mit grüner Plakette in die Umweltzone einfahren. Betroffen sind hauptsächlich die mehr als sechs Millionen Dieselfahrzeuge bundesweit. Ein generelles Aus also für ältere Selbstzünder? Nicht ganz, sagen die Experten von TÜV SÜD, denn viele Fahrzeuge können nachgerüstet werden. Der Tipp: Bis Ende des Jahres gibt es staatliche Förderungen.

Städtevergleich: Die Regelungen für die Umweltzonen werden von deutschen Großstädten sehr unterschiedlich gehandhabt, was die Übersicht über die aktuelle Lage erschwert. Die Einfahrtsbeschränkung via Farbplakette wurde zu ganz unterschiedlichen Zeiten gestartet. Und auch bei der schrittweisen Verschärfung gehen die Kommunen eigene Wege. Den schärfsten Einschnitt gibt es ab dem kommenden Jahr in Berlin und Hannover. Dort dürfen bereits in Stufe 2 nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in die Innenstadt. In Frankfurt am Main gilt ab 2010 auch die Stufe 2 - dort allerdings dürfen gelb und grün ins Zentrum. In München startet die gleiche Form der Stufe 2 erst im Oktober 2010. Nur mit grüner Plakette in die City gilt am Main ab 2012 und an der Isar voraussichtlich ab Oktober 2012. Ganz aktuell hat die Stadt Stuttgart angekündigt, dass bereits ab 1. Juli 2010 Fahrzeuge mit roter Plakette nicht mehr in die Umweltzone einfahren dürfen - anderthalb Jahre früher als ursprünglich geplant. Wie die Änderungen in den einzelnen Kommunen gehandhabt werden, erfährt man am besten auf den Internetseiten der jeweiligen Stadt.

Farbenlehre: Die Plaketten gibt es in grün, gelb und rot - je nach Schadstoffgruppe des Fahrzeugs. Dabei gibt die Farbe nur Auskunft über die Einstufung des Autos. Aktuell darf man noch mit allen oder mindestens mit gelb und grün in die Umweltzonen einfahren. Das ändert sich im kommenden Jahr.

Dazu Hans-Werner Wormer, Fahrzeugexperte bei TÜV SÜD: "Ab Neujahr tritt in einigen Städten die zweite Stufe der Umweltzone ein. Dann dürfen beispielsweise in Berlin und Hannover nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in den Innenstadtbereich." Am meisten betroffen sind Dieselfahrzeuge mit den Schadstoffgruppen 2 und 3 und im besonderen Selbstzünder, die bereits auf Euro 3 umgerüstet wurden - zum Erhalt der gelben Einfahrterlaubnis.

Feinstaubplakette: Generell bekommen alle Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 4 und besser eine grüne Plakette - sie fallen in die Schadstoffgruppe 4. Dieselfahrzeuge mit der Schadstoffgruppe 3 - Euro 3 - bekamen bisher eine gelbe Plakette. Die meisten dieser Autos können mit einem so genannten geschlossenen Rußpartikel-Filtersystem nachgerüstet werden - dafür gibt es grün auf die Scheibe. Das wird sogar steuerlich gefördert. Es gibt aber Euro-3-Diesel, die nicht nachgerüstet werden können. Für solche Fahrzeuge kann in der Regel eine einjährige Ausnahmegenehmigung erwirkt werden. Dieselfahrzeuge, die bereits mit einem offenen Rußpartikel-Filtersystem von Euro 2 auf 3 - sprich von rot auf gelb - nachgerüstet wurden, dürfen zukünftig nur noch in Härtefällen in den Innenstädten bewegt werden - beispielweise wenn das Auto beruflich benötigt wird und die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich ist. Ansonsten heißt es einen neuen, umweltfreundlichen Wagen kaufen für die Innenstadt. Das gilt ab dem kommenden Jahr vielerorts auch für Besitzer von Fahrzeugen mit roter oder ohne Plakette. Ob für den Selbstzünder ein Partikelfilter zur Verfügung steht, muss im Einzelfall geprüft werden. "Das machen unsere Experten in jedem TÜV SÜD Service-Center", sagt Wormer. Einen ersten Anhaltspunkt liefert auch die Internet-Datenbank www.feinstaubplakette.de .

Schadstoffgruppen: Die Einstufung von Euro 1 bis Euro 4 erfolgt nach der Emissionsschlüsselnummer, die in den Fahrzeugpapieren eingetragen ist. In den alten Fahrzeugscheinen (ausgestellt vor dem 1. Oktober 2005) sind sie im Feld "zu 1" (Fahrzeug und Aufbauart) zu finden. Relevant sind Ziffer 5 und 6. Sie ergeben die Emissionsschlüsselnummer. In den neuen Papieren steht die Nummer an der 3. und 4. Stelle des Feldes 14.1.

Steuerbonus: Bereits seit April 2007 gibt es für Dieselfahrzeuge, die zwischen Januar 2006 und noch bis Jahresende mit einem Partikelfilter nachgerüstet werden, einen befristeten Steuerbonus von 330 Euro. Dazu der Kfz-Experte: "Weil damit in erster Linie der Feinstaubausstoß älterer Fahrzeuge ins Visier genommen wurde, gibt es die Ermäßigung nur für Autos, die vor 2007 zugelassen wurden." Und für noch mehr Umweltschutz: Besitzer von Selbstzündern ohne Filter müssen seit April 2007 und noch bis März 2011 generell 1,20 Euro pro 100 Kubikzentimeter Hubraum mehr an den Fiskus zahlen. "Umrüsten lohnt sich also in jedem Fall", sagt Wormer.

Filterzuschuss: Seit August können Nachrüster auch einen Zuschuss von 330 Euro erhalten - ohne Einfluss auf die steuerliche Erleichterung. Auch dafür gilt: Der Diesel muss vor 2007 erstmals zugelassen worden sein und nachgerüstet wurde zwischen August 2009 und 31. Dezember 2009. Anträge dazu können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter www.pmsf.bafa.de  gestellt werden.

Ausnahmeregelung: In vielen Städten gibt es Sonderregelungen. Beispielsweise Schwerbehinderte mit einem Ausweis und eingetragenem Merkzeichen "aG", "H" oder "BI" dürfen auch ohne Plakette in die Umweltzone fahren. Auch Oldtimer sind von der Regelung befreit, sobald sie ein H-Kennzeichen haben. Auch für Zwei- und Dreiräder braucht man keine Plakette. Einschränkung: Quads und Trikes müssen als "Motorrad" oder "land- und forstwirtschaftliche Maschine" zugelassen sein. Achtung: Anwohner von Umweltzonen sind nicht von der Plaketten-Pflicht befreit. Das gilt auch für Pendler, Umzugswagen, Handwerkerfahrzeuge oder solche mit ausländischer Zulassung. Auch hier gilt: Über Ausnahmeregelungen sollte man sich am besten bei der Stadt erkundigen.

Lohnt die Umrüstung? Auch für Besitzer von Benzinern, beispielsweise Youngtimern, ist Umrüsten manchmal eine Möglichkeit. Einfach beim Hersteller nachfragen, ob ein geregelter Katalysator zum Nachrüsten zur Verfügung steht. Damit gibt´s dann die grüne Plakette.

Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de/auto_fahrzeuge/feinstaub-plakette

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Donnerstag, 12. november 2009
Jetzt auch die Münchner LMU besetzt!

Nach einer Solidaritätskundgebung für die Protestierenden in Östereich besetzten die Studierenden spontan die Münchner Akademie der bildenden Künste.

Zur Zeit beschäftigen sie sich in verschiedenen Arbeitsgruppen mit der weiteren Organisation der Proteste.

Die Besetzer der Akademie der bildenden Künste München und weitere Studierende, haben den größten Hörsaal des Hauptgebäudes der Ludwig-Maximillians-Universität München, das Audimax, besetzt!

Trotz massiver jedoch etwas subtiler Mobilisierung im Vorfeld, wurde kein Widerstand festgestellt.

Seit zwei Wochen halten Studierende in Österreich Hörsäle ihrer Universitäten besetzt und zeigen so unmissverständlich, dass ihre Hochschulen eine Fortsetzung dieser Politik nicht mehr lange durchhalten werden. Ihre Argumente sind klar, ihr Protest ist friedlich aber beharrlich - und sie haben geschafft, was sie selbst nicht für möglich hielten: Die Österreicher diskutieren wieder über ihr Bildungssystem!

Sie fragen sich, warum in einer Gesellschaft, in der Bildung die einzige Zukunftschance ist, Bildungsmöglichkeiten nicht ausgebaut und gestützt, sondern durch Zulassungsbegrenzungen und finanzielle Hürden eingeschränkt werden. Warum Bildung nicht mehr Gemeinschaftsaufgabe ist, wenn es doch der Gemeinschaft am meisten nützt.

Und sie fragen sich, ob nicht die Studierenden Recht haben, wenn Sie fordern, dass Bildung wieder ein zentrales gesellschaftliches Anliegen sein muss.

Die Studierenden in Österreich verdienen schon allein dafür unsere Unterstützung, dass sie die Bildungsdebatte in ihrem Land wieder angestoßen haben. Und sie verdienen unsere Unterstützung, denn ihre Forderungen sind genauso auch unsere Forderungen! Viel zu lange haben die Mitglieder des Bildungssystems ihre Probleme nebeneinander her getragen. Wir müssen unser Anliegen gemeinsam vorbringen und zeigen, dass auch in Deutschland Bildung wieder ganz oben auf die politische Agenda gehört!

Jetzt beginnt der Protest auch in München: In der Akademie der bildenden Künste.

Die Forderungen:

    * Eine Schule für Alle - Weg mit dem mehrgliedrigen Schulsystem
    * Kostenlose Bildung für Alle
    * Mehr Lehrer_innen, kleinere Klassen
    * Beendet den Einfluss der Wirtschaft auf die Schulen!
    * Gegen Schulzeitverkürzung! Wie dem G8-Abitur!
    * Schluss mit Repressionen gegen Schüler und Schülerinnen
    * Für eine Demokratisierung des Bildungssystems!

www.schulaction.org
Forderungen der Studierenden zum Bildungsstreik 2009

Weltweit ist Bildung im Wandel: Das humanistische Ideal einer zur kritischen Reflexion befähigenden, gemeinwohlorientierten Bildung wird zurückgedrängt. Stattdessen wird Bildung den Bedürfnissen des Marktes angepasst und damit selbst mehr und mehr zur Ware. Global sind es die GATS-Verträge, in Europa der Bologna-Prozess, die den Kern solcher Reformen bilden. Doch weltweit regt sich Widerstand. In diesem Zusammenhang steht der bundesweite Bildungsstreik vom 15. bis 19. Juni 2009.
Deshalb fordern wir:

Soziale Öffnung der Hochschulen

    * den Abbau von Zulassungsbeschränkungen durch den Ausbau von Studienplätzen!
    * die Abschaffung von Studiengebühren und die gesetzlich verankerte Gebührenfreiheit von Bildung!
    * die finanzielle Unabhängigkeit der Studierenden - ohne Kredite!
    * die Abschaffung jeglicher Diskriminierung, auch in ihrer institutionalisierten Form gegenüber ausländischen Studierenden!

Abschaffung von Bachelor/Master in der derzeitigen Form

    * die Abkehr vom Bachelor als Regelabschluss!
    * das Ende von Verschulung, Regelstudienzeit und Dauerüberprüfung!
    * die Möglichkeit individueller Schwerpunktsetzung im Studium!
    * die tatsächliche Umsetzung der Mobilität zwischen den Hochschulen!

Demokratisierung des Bildungssystems

    * den Abbau von wirtschaftlichen Zwängen im Bildungsbereich!
    * die Mitbestimmung aller Beteiligten im Bildungssystem, u.a. durch Viertelparität in den Hochschulgremien!
    * die Einführung verfasster Studierendenschaften mit politischem Mandat in allen Bundesländern!

Verbesserung der Lehr- und Lernbedingungen

    * die Umsetzung freier alternativer Bildungskonzepte!
    * die Beendigung prekärer Beschäftigungsverhältnisse im Bildungsbereich!
    * die Aufstockung des Lehrpersonals auf ein pädagogisch tragbares Niveau! Dazu sind in den nächsten drei Jahren mindestens 8.000 Professuren, 4.000 Mittelbaustellen und 10.000 Tutor_innenstellen neu zu schaffen!
    * die Förderung aller Studierenden statt einseitiger Elitenbildung!
    * die Einheit von Forschung und Lehre statt der Exzellenzinitiative!

Diese Forderungen werden von vielen Menschen geteilt, weil sie uns der Verwirklichung des Menschenrechts auf Bildung näher bringen. Für eine tatsächliche Demokratie ist unsere Forderung nach einem frei zugänglichen, öffentlich finanzierten und emanzipatorisch ausgerichteten Bildungssystem unerlässlich. Derzeit geht es durch die Ökonomisierung der Bildung in eine andere Richtung: Die Hochschulen sind zunehmend abhängig von der Wirtschaft, ihre Funktion in der Gesellschaft hat sich gewandelt. Das ist kein Zufall! Bildung wird den Gesetzen des Marktes unterworfen; Konkurrenz reproduziert soziale Ungleichheit und Verwertungslogik. Um unsere Forderungen durchzusetzen bedarf es daher letztlich gesamtgesellschaftlicher Veränderung.

Weiter Info´s unter:

www.bildungsstreik-muenchen.de
www.unsereunibrennt.de
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Mittwoch, 11. november 2009
Ab Januar 2010 gilt: Wer zur Hauptuntersuchung fährt, bekommt nur noch eine Plakette - für Hauptuntersuchung (HU) und Abgasuntersuchung (AU) zusammen. Nur eine kleine kosmetische Änderung? Nein, Teil einer der größten Reformen der Hauptuntersuchung: Die Abgasuntersuchung wird als eigenständiger Teil in die HU integriert. Die elektronischen Sicherheitssysteme und die Abgaswerte werden zeitgleich unter die Lupe genommen. TÜV SÜD erklärt, was sich in Sachen Abgasuntersuchung ändert.

Alles zurück? Alles wie früher? Da war das vordere Kennzeichen ja auch plakettenfrei. Im Gegenteil, sagen die Experten von TÜV SÜD. Dass es nun wieder nur eine Plakette für beide Untersuchungen gibt, ist lediglich Ausdruck einer weitreichenden Reform der Hauptuntersuchung (HU), entsprechend der EU-Richtlinie 2009/40/EG. Ein Teil davon: die zeitliche Zusammenlegung der Haupt- und der Abgasuntersuchung. Was für viele Autofahrer bereits gang und gäbe war, nämlich bei der Fahrt zur Hauptuntersuchung immer Technik und Umweltfreundlichkeit gemeinsam checken zu lassen, wird ab dem kommenden Jahr Pflicht. Die gesetzliche Änderung erläutert TÜV SÜD-Experte Johann Meyer: "Bisher war die Abgasuntersuchung unabhängig von der Hauptuntersuchung, jetzt wird sie als eigenständiger Teil in die Hauptuntersuchung integriert."

Stichtag regelt Art der Prüfung

Teil der großen HU-Reform ist auch, dass bei modernen Fahrzeugen die Kontrolle der abgasrelevanten Systemdaten über die so genannte OBD-Schnittstelle stattfindet. Sachverständige müssen deshalb seit einiger Zeit die technischen Voraussetzungen für alte Fahrzeuge ohne und für neue mit OBD-Schnittstelle bereithalten. Damit sind die Anforderungen an die Prüfgesellschaften gestiegen. Denn sie müssen in den kommenden Jahren die Abgasuntersuchung nach der herkömmlichen Methode durchführen können und ebenfalls die technischen Einrichtungen für das Auslesen der Informationen aus der OBD-Schnittstelle bereithalten.

Ob die Abgasuntersuchung per OBD-Schnittstelle durchgeführt wird oder die Emissionen via Auspuffschlauch gemessen werden, hängt aber nicht von den technischen Voraussetzungen am Fahrzeug ab. Ausschlaggebend für die durchzuführende Prüfung ist einzig und allein der Tag der Erstzulassung. Bei Fahrzeugen, die ab Januar 2006 zugelassen wurden, wird ausgelesen, die älteren kommen wie gehabt an den Schlauch.

Weil die Abgasuntersuchung ab Neujahr eigenständiger Teil der HU ist, können auch anerkannte Fachwerkstätten die AU durchführen. Sie bescheinigen in Zukunft die Abgasuntersuchung auf einem Nachweisdokument, das vor Beginn der HU dem Sachverständigen vorliegen muss - sind AU und HU bescheinigt, gibt es die Plakette auf das hintere Kennzeichen. Die alten AU-Plaketten werden von den vorderen Nummernschildern entfernt. Für die Kosmetik halten die HU-Prüfer von TÜV SÜD eigens so genannte Reparaturplaketten bereit, die dieselbe Farbe haben wie das Kennzeichen.




Quelle: TÜV SÜD
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Mittwoch, 11. november 2009

News Katzenhai2009Ab heute übernimmt die Klasse 4b der Grundschule am Theodor-Heuss-Platz in München die Betreuung von mehreren Katzenhai-Eiern. Doch davor hieß es für das Sea Life Team: "Wer die Wahl hat, hat die Qual" und es ist wahrlich kein leichtes Unterfangen, aus über 60 Bewerbern die richtige Klasse für die Betreuung der Katzenhai-Eier auszusuchen.

Im September hat das Sea Life München im Rahmen der Hai-Wochen eine Schulklasse gesucht, die etwa sechs bis acht Wochen lang Katzenhai-Eier betreut und pflegt, bis die kleinen Babies aus den Eiern schlüpfen. Gewonnen haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b der Grundschule am Theodor-Heuss-Platz in München. "Die Kreativität und der Einsatz der Schulklassen hat uns wirklich überrascht", sagt Wolfgang Sedlmeir, General Manager des Sea Life München. "Die Wahl der Klasse ist uns sehr schwer gefallen, da viele außergewöhnliche Ideen dabei waren. Ausschlaggebend für die Entscheidung war einerseits das selbstgebastelte Meerestier-Mobilee und andererseits die Klasse selbst, die ihr Kunstwerk persönlich abgegeben hat. Bei dem Vorabbesuch haben uns die Grundschüler durch ihr großes Interesse sowie der Begeisterung für das Projekt überzeugt."

Heute erhielten die Schülerinnen und Schüler mehrere Katzenhai-Eier zur Pflege. Die Betreuung der Eier erfordert sehr viel Engagement und Motivation. Auch am Wochenende darf die tägliche Fürsorgepflicht nicht vernachlässigt werden.

Der Klasse steht das erfahrene Biologen-Team des Sea Life Aquariums zur Seite. Eine ausführliche Einführung der Sea Life-Aquaristen bereitet die Schüler auf das Projekt vor, das bis zu den Weihnachtsferien andauern wird. In dieser Zeit übernehmen die Schülerinnen und Schüler die Verantwortung für den ungeschlüpften Nachwuchs, dazu gehören zum Beispiel die tägliche Kontrolle der Wassertemperatur und Prüfung der Sauberkeit des Wassers. Sobald ein Hai-Baby geschlüpft ist, muss die Klasse sofort im Sea Life anrufen, damit das Baby umgehend in die Quarantäne-Station gebracht werden kann um es dort optimal zu versorgen. Wie bei richtigen Eltern, obliegt die Namensgebung und Taufe selbstverständlich auch den Adoptiveltern und somit den Nachwuchsbiologen der Grundschule am Thedor-Heuss-Platz.

Mit diesem außergewöhnlichen Projekt sollen Schüler für die Ökologie unserer Meere sensibilisiert werden. Mit viel Spaß lernen sie, was es heißt, für diese besonderen Lebewesen Verantwortung zu übernehmen. Haie haben in unserer Gesellschaft immer noch einen schlechten Ruf und viele sehen den Hai als Menschen fressende Bestie. Das dies nicht so ist, wird in diesem besonderen Projekt vom Sea Life München vermittelt.

Wer auch gerne mal einen kleinen Hai-Embryo zappeln sehen möchte, oder geschlüpfte Katzenhaie vom Baby bis zu ausgewachsenen Tier sehen möchte, kann dies täglich ab 10.00 Uhr im Sea Life München.

Weitere Informationen zum Sea Life erhalten Sie im Internet unter www.sealife.de oder telefonisch unter 089-45 000 0.
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Mittwoch, 11. november 2009

News 6Tagerennen2009Das werden die besten Sixdays aller Zeiten! Die besten Bahnradprofis der Welt, jeden Tag ein anderes Motto, Live-Musik und ein irres Rahmenprogramm mit zünftiger Gastronomie - das verspricht das 46. Münchner 6-Tage-Rennen vom 12. bis 17. November in der Olympiahalle.




Der große Held der Münchner Bahn, Bruno Risi, gibt seine Abschiedsvorstellung in einem denkwürdigen Rennen. Denn diesmal ist es gelungen, ausschließlich Nationalmannschaften zusammenzustellen - alles da von Downunder bis Amerika. Der Vorjahressieger und frisch gebackene Europameister Robert Bartko wird natürlich alles daran setzen, seinen Titel zu verteidigen. Lauter Top-Teams, die sich auf der Bahn einen packenden Kampf liefern werden. Aber nicht nur die Radprofis: "Todesmutige" Inline-Skater lassen sich mit Derny-Motorrädern auf Tempo 60 beschleunigen und rasen mit Höllentempo in die Radbahn-Steilkurve - Body-Checks inklusive. Das Ganze nennt sich Sixdays InlineCrossContest und findet jeden Abend in der Olympiahalle statt. Wie beim Boardercross ist jeder Körperkontakt erlaubt. Der, der als erster die Ziellinie passiert, gewinnt.

Und dann einfach eintauchen in die Arena der Olympiahalle: Hier geht´s zünftig zu mit Biergarten, Weißbierkarussel und der Live-Band Barfuss, die schon während der Wiesn den Münchnern ordentlich einheizte. Viel Flair verbreiten auch die Almhütten aus dem Salzburger Land. Da sind wir schon bei den Mottotagen: Die Trachtennacht am Samstag passt da bestens dazu, aber auch die Italienische Nacht am Donnerstag wird seinen eigenen Zauber entfalten. Deko, Gastro und die Musik erinnern an einen lauen Sommerabend im Süden. Am Familiensonntag gibt´s eine Familienkarte für 20 Euro für vier Personen, darunter mindestens ein Kind unter 16 Jahren. Jede weitere Person zahlt zudem nur fünf Euro. Wenn das kein Angebot ist! Für alle Tage gilt: In der Gruppe macht´s nicht nur mehr Spaß, sondern es wird auch günstiger mit dem 4 friends and more-Ticket - drei Euro Ermäßigung pro Ticket ab einer Gruppe von vier Personen (nicht auf Stehplätze). Und auch für Nachtschwärmer haben sich die Sixdays-Macher etwas einfallen lassen: Das Late-Night-Ticket am Freitag und Samstag ab 22.30 Uhr für schlappe zehn Euro! Auf geht´s in eine tolle Party-Nacht, vielleicht mit einem Cocktail in der spektakulären Kurvenbar...

Weltpremiere bei den Sixdays!
Inlineskater mit 60km/h auf der Bahn

Da werden die Zuschauer in der Olympiahalle sich die Augen reiben: Inline-Skater mit Höllentempo in der Radbahn-Steilkurve. Und dann vielleicht noch einen Body-Check obendrauf!? Das gab´s noch nie. Aber die tollkühnen Piloten der Red Bull Crashed Ice-Tournee machen diese kuriose Action tatsächlich möglich. Als Antrieb dient ein Derny - Speed bis Tempo 60! Das Ganze nennt sich Sixdays InlineCrossContest und findet jeden Abend in der Olympiahalle statt.

Aber der Reihe nach: Angeführt von in der Szene weltweit bekannten Top-Fahrern Philipp Auerswald und Jean-Yves Blondeau wagen sich vier Stunt-erprobte Fahrer aus der Red Bull Crashed-Ice Tour, die auch am 16. Januar im Olympiapark gastiert, auf neues Terrain. Voll ausgestattet mit Eishockey-Schutzkleidung rasen sie aber nicht auf Schlittschuhen durch einen Eiskanal, sondern auf Inline-Skates durch die Radbahn in der Olympiahalle. Drei Runden lang hängen sie sich an die Derny-Motorräder, die sie auf ein Tempo bis zu 60km/h bringen und dann geht der Kampf mit einem fliegenden Start los: Mann gegen Mann kämpfen sich die vier Piloten eine Runde durch zwei weitere Steilkurven bis ins Ziel. Wie beim Boardercross ist jeder Körperkontakt erlaubt. Der, der als erster die Ziellinie passiert, gewinnt. Eine sensationelle Action, die die Zuschauer begeistern wird. Am Dienstag wird dann ein Gesamtsieger gekürt. Vielleicht wird´s der, der am wenigsten blaue Flecken mit aus der Halle nimmt...

Familientag
Special: Familien-Karte zu 20 Euro; Familien-VIP-Ticket
Sonntag, 15.11.2009, 13.00 Uhr Einlass, Beginn 14.00 Uhr, voraussichtliches Ende 18.30 Uhr, Amateur-Rennen
Hier haben alle Ihren Spaß - egal ob Mama, Papa, Oma, Opa oder Kinder - auf alle warten tolle Attraktionen. Unbestrittener Höhepunkt beim Familientag: der Sixdays Kids Cup, bei dem die jüngsten Radsportler Ihr Können auf der Bahn zeigen! Und natürlich gibt es für die "kleinen" Sixdays-Fans jede Menge Spiel- und Spaßaktionen und auch das das Gastro-Angebot und ein spezielles Ticket-Special sind ganz aufs Thema abgestimmt.

Tickets für das 46. Münchner 6-Tage-Rennen vom 12. bis 17. November in der Olympiahalle gibt es schon ab 11 Euro bei München Ticket unter 0180 54 81 81 81.
Weitere Infos unter: www.sechstagerennen-muenchen.de
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Mittwoch, 11. november 2009
Am Dienstag, den 10.11.2009, war eine 48-jährige Grafikerin gegen 00.50 Uhr mit einer Bekannten am Bahnsteig des UBahnhofs Implerstraße und wartete auf den nächsten Zug. Ein offensichtlich angetrunkener 26-jähriger Grieche kam auf die Frau zu und pöbelte sie an. Die 48Jährige forderte den Täter mehrmals auf, dies zu unterlassen. Als sie mit ihrer Bekannten wegging, folgte der Grieche den Frauen nach.

Nach einer weiteren Abweisung durch die Frauen schlug der Täter plötzlich und unerwartet mit einer Bierflasche (0,5 l) auf die Grafikerin ein und traf ihren Kopf. Die Frau erlitt dadurch eine Kopfplatzwunde und ging zu Boden. Vom Täter wurde sie noch sexuell beleidigt. Mehrere Personen am Bahnsteig reagierten auf das Geschehene empört und stellten den Griechen zur Rede. Ferner versuchten sie diesen daran zu hindern, den Tatort zu verlassen.

Der Täter wurde dabei noch aggressiver und stieß die couragierten Männer mehrmals zur Seite. Schließlich beendete ein 42-jähriger Handwerker die Schubserei, indem er dem Griechen einen Stoß versetzte. Der alkoholisierte Aggressor verlor dadurch das Gleichgewicht und stürzte in das Gleisbett. Hierbei erlitt er eine Fraktur des rechten Handgelenks.

Mit Hilfe eines weiteren Passanten konnte der Grieche wieder aus dem Gleisbett klettern. Der Täter wurde von alarmierten Polizeibeamten festgenommen. Die Staatsanwaltschaft München I beantragt Haftbefehl gegen den 26Jährigen. Die verletzte Grafikerin wurde ambulant im Krankenhaus ärztlich versorgt. Der Täter wurde stationär in eine Klinik gebracht.




Quelle: Polizei Bayern
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